Wenn ein Kind in seinen Nerven schreit, dass er uns nicht liebt oder uns nicht mag, tut es weh. In dieser Situation keinen Trost, das tut wohl auch einem Kind leid. Was tun, um solche Ärgernisse zu verringern? Kannst du etwas tun?In diesem Artikel konzentriere ich mich auf die Aussagen (die, wie ihr mich informiert) euch sehr beunruhigen. Zu diesen Aussagen gehören unter anderem: „Mama, geh weg!“, „Papa, ich mag dich nicht“, „Selber!“, „Ich will es selber machen!“, „Nein, ich will nicht! ich mache das nicht!“. Diese Aussagen fallen meist aus dem Mund von 2- und 3-jährigen. Sie beunruhigen euch, weil sie aus Sicht der Erwachsenen der Situation nicht angemessen sind. Wir versuchen, den Bedürfnissen des Kindes zu folgen und das Kind beginnt auf seltsame Weise zu explodieren.

Manchmal scheint es, dass diese Verhaltensweisen bösartig sind, dass es hier ein „kleiner Tyrann“ wächst. Ihr schreibt oft: „Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll, ich weiß nicht, was ist los“.Und hier passiert nur, dass das Nervensystem des Kindes reift.

Das Kind kann nicht immer erklären, warum jetzt explodiert. Stellen wir uns eine Situation vor, in der wir einem Kind ein Sandwich mit Marmelade geben. Das Kind sagt: „Nein! Nein! Ich mag es nicht! Ich will nicht!“. Wir sind überrascht, denn gestern mochte er, wollte und aß. Was kann man tun? Sicher ist dies kein bösartiges Verhalten. Das ist eine natürliche Reaktion. Schau dir die Situation von der Seite an. Geh sogar zwei Schritte zurück, wenn du mit solch einem explodierenden Kind sprichst. Versuch die Situation aus einer Erwachsenenperspektive zu erfassen. „Um was geht dir mein Kind?“. Dies ist die erste Frage. Die Antwort ist einfach. Das Kind weiß nicht, um was ihm gerade geht. In diesem Alter wird das Gehirn des Kindes durch Emotionen gesteuert. Es lässt das Kind fühlen, dass er etwas sagen oder etwas tun will, aber es kann das noch nicht überlegen und sagen. Ist mit seinen Emotionen überfördert. Wir stellen eine logische Frage aus der Sicht eines Erwachsenen. Aus der Sicht des Kindes ist es so, dass es nicht weiß, warum es explodiert. Das Kind fühlt, dass er explodieren will und etwas sagen… und das wars.

Sehr oft, wenn ein Kind etwas nicht tun will, sagt: „Mama, ich mag dich nicht!“denken wir, dass mit dem Beziehung mit dem Kind stimmt was nicht oder ist nicht mehr da.

Das Kind lehnt uns ab, sagt, dass wir gehen sollen. Wo habe ich den Fehler gemacht? NIRGENDWO.

Solch ein kleines Kind hat nicht die Fähigkeiten und die Möglichkeiten zu sagen: „Heute ist so ein hässliches Wetter. Ich möchte jetzt nicht essen, vielleicht werde ich später essen. Oder vielleicht möchte ich warme Tee trinken. Am besten aber würde ich mich unter die Decke begraben“. Das Kind wird das nicht sagen, weil er es nicht kann und benutzt solche Werkzeuge wie er hat. Und er hat, was emotional zu seinem Kopf kommt, das heißt er schreit. Wenn es dabei: „Mama“ , „Papa“ rauskommt, es ist nicht Wert das persönlich zu nehmen. Es bedeutet nur, dass das Kind versucht uns etwas zu sagen und Unzufriedenheit zu zeigen. Der Kleine, der so schreit, ist kein Kind, das uns nicht liebt. Das sind keine gebrochene Bindungen und kein elterlicher Fehler. In dieser Situation kann man mit so einem Kind sprechen. Natürlich ohne Fragen zu stellen: „Wo?“, „Was?“, „Wie?“, „Warum?“, „Gestern hat dir geschmeckt und heute nicht?“. Ich würde lieber einem Kind helfen, diese Gefühle zu benennen. Selbst wenn es ein 1.5 Jahre altes Kind ist, das noch nicht viel versteht, macht es Sinn, sich zu hocken, zu umarmen. Dies ist die beste Reaktion in dieser Situation. Das schafft Nähe. Dieses explodierendes Kind braucht in diesem Alter nur Verständnis. Das ist alles. Also wenn du in dieser Situation sagst: „Ok, ich sehe, dass du wirklich kein Sandwich willst“, das ist genug. Man darf nicht dem Kind tausend Fragen stellen. Versuche, diese Gefühle selbst zu benennen. Manchmal ist es Ärger, Wut. Es ist zu erkennen. Es ist auch nicht wert, es deinem Kind zu sagen: Ok, ich sehe dass du wütend bist, jetzt reden wir nicht“. Es geht nicht darum, Gefühle zu benennen und ein Thema zu beenden. Hier ist das Wichtigste die Nähe der Eltern: „Du hast das Recht auf solche Emotionen, du hast das Recht auf jede Emotion“, „Ich verstehe dich und umarme dich“, „Ich zeige dir, dass alles in Ordnung ist“. Ich weiß, wenn ein kleines Kind schreit: „Ich mag dich nicht, Mama!“, „Ich mag dich nicht, Papa!“ tut es weh. Jedoch sollte unsere emotionale Reife über die unangenehmen Emotionen hinwegkommen.
Es ist leicht zu sagen: „Wenn du mich nicht magst, mag ich dich auch nicht“. Sehr oft antwortet man so den älteren Kindern. Absolut unnötig. Es ist nicht so, dass das Kind liebt uns nicht. Es lohnt sich, sich darauf zu konzentrieren, dass wir lernen Emotionen zu nennen, Emotionen zu unterstützen und alle Emotionen unseres Kindes zu akzeptieren.